Jeder tue, was er am besten zu tun vermag; sich selbst gründlich zu schöpfen, bleibe die wahrste Lebenserfüllung.
Busoni an Arnold Schönberg, Zürich, 24. November 1916 (http://busoni-nachlass.org/de/Korrespondenz/E010001/D0100038.html)
Heute vor 100 Jahren starb der italienische Pianist, Komponist und Musiklehrer Ferruccio Busoni. Der Deutschlandfunk widmete ihm deshalb ein Kalenderblatt.
Busoni wurde am 1. April 1844 in Empoli, rund 20 Kilometer westlich von Florenz, als Sohn einer deutschstämmigen Pianistin und eines italienischen Klarinettenvirtuosen geboren und von den Eltern in Hinsicht auf eine musikalische Karriere erzogen. So begann er schon im Alter von sieben Jahren, Klavierstücke zu komponieren.
Verschiedene Stationen führten ihn nach Leipzig, Helsinki, Moskau und Boston, bevor er sich in Berlin niederließ.
Neben eigenen Kompositionen machte er sich einen Namen in der virtuosen Neuinterpretation klassischer Werke von Bach. Den Traditionalisten jedoch war er zu modern, den Modernisten zu traditionell.
Infolge der Inflation verarmt und durch seine Zigarren- und Alkoholabhängigkeit gesundheitlich angeschlagen, starb er am 27. Juli 1924 mit gerade einmal 58 Jahren. Sein Nachlass befindet sich in der Berliner Staatsbibliothek.
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