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Urbino
Wer kennt nicht die beiden links und rechts sichtbaren Porträts? Geschaffen um 1470 von dem italienischen Maler Piero della Francesca und heute in den Florentiner Uffizien hängend, stellen sie den „Stadtvater“ Urbinos und seine Gattin, Federico da Montefeltro und Battista Sforza, dar. Auf deren Spuren begaben wir uns Anfang Juli… Diesmal handelte es sich bei dem Fortbewegungsmittel wieder um einen Mietwagen. Doch es verlief vieles anders als geplant… 😉 Nachdem wir aus diversen Gründen mit drei Stunden Verspätung den Wagen abgeholt hatten, fuhren wir mit Hilfe des Handynavis aus Florenz raus. Da dieses aber oft ungenaue und nervige Ansagen macht,…

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Giardino di Boboli
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Von hier aus ist das Gemälde der Stadt besonders schön. Diese bräunlichschwarze Häusermasse, die originellen und altertümlichen Gebäude, unter ihnen der seltsame Turm des Palazzo Vecchio, ferner Brunelleschis Domkuppel, Giottos Campanile, die finstern und burgähnlichen Paläste der Ghibellinenzeit, geben ein Bild von großem Charakter und von vollkommener Harmonie in einem Grundton tiefbrauner Farbe. Von dort oder von S. Miniato, oder von den Höhen des alten Fiesole muß man dies schöne Florenz betrachten; und dann wird man es schwer begreifen, wie in dieser düstern Gruppe von Mauern die herrlichsten Werke des Menschengeistes, Werke von mehr als tausend Künstlern, der Fleiß und…

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Schon gewusst?
Die ehemalige Kirche San Pier Scheraggio (GoogleMaps) wurde 1068 geweiht. Bis zur Errichtung des Palazzo della Signoria als Sitz des Stadtparlaments (heute bekannt als Palazzo Vecchio) diente die Kirche als Versammlungsort der die Stadt regierenden Patrizier. Hier hielten angeblich schon die Schriftsteller Dante Alighieri und Giovanni Boccaccio flammende Reden. Mit dem Bau der Uffizien wurde ein Teil der Kirche abgerissen. Der Rest dient heute als Saal für festliche Anlässe, wie der feierlichen Verleihung des Jacob-Burckhardt-Preises durch das KHI, an welcher wir am 13. Juni teilnahmen.

