-
Essen, Teil 3: Cena (Abendessen)
·
Das Highlight des kulinarischen Tages bildet, wie schon angedeutet, das Abendessen, die cena (sprich „tschena“). Ich möchte Euch nun die „klassische“ Reihenfolge vorstellen, wie man sie im Restaurant bestellen kann (natürlich nicht muss), zu Hause aber aus Zeitmangel oder wegen des Aufwands nur zu besonderen Anlässen umgesetzt wird. Meine Mitbewohner machen sich beispielsweise meist nur Pasta oder Risotto (ich, als „Langzeitstudent“, stelle da natürlich keine Ausnahme dar :D), eine Ex-Mitbewohnerin „kochte“ sogar sehr oft nur Tütensuppe, die die ganze Bude vollmüffelte! Antipasti Nun, nach der Getränkebestellung und für gewöhnlich während man noch die Karte nach etwas Leckerem durchschaut, erhält man…

-
Essen, Teil 2: Pranzo (Mittagessen)
·
Pranzo, das Mittagessen, welches hauptsächlich zwischen 12 und 14 Uhr eingenommen wird, ist mehr eine Zwischenmahlzeit, während die cena, das Abendessen, die eigentliche Hauptmahlzeit des Tages darstellt (s. Teil 3). Primi piatti Zum pranzo essen die Italiener zum Beispiel Pastagerichte wie pasta al pomodoro (mit Tomate), spaghetti con vongole (Spaghetti mit Muscheln), gnocchetti al salmone (Gnocchi mit Lachs), lasagna usw. oder risotto. Dies sind meistens Speisen, die auf der Karte als primo piatto (erstes Gericht; siehe dazu ebenfalls Teil 3) geführt werden. Panini Alternativ isst man hier auch gern belegte panini (Brote). Basis ist meistens das focaccia, welches in der Toskana…

-
Geschützt: Besuchsmarathon, Teil 2
Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

-
1. Giro d’Italia (Teil 1: Turin und Mailand)
Donnerstag morgens gegen halb 2, nach einem regulären Arbeitstag, wagte ich mich wieder aus dem Haus. Vorbei an der Bank, um die Geldbörse mit mehreren bunten Scheinen zu befüllen, deren genauer Verwendungszweck ebenso wie die Straße noch im Dunkeln lag. Vorbei an einer leicht bekleideten „Dame“, deren Ziel ebenfalls die Geldbeschaffung war. Nachdem ich mich mit meiner Reisebegleitung, einer ebenfalls im Institut arbeitenden Freundin, an der Kirche Santa Maria Novella getroffen hatte, ging es weiter zum ominösen nächtlichen Treffpunkt: Der geschlossene Busbahnhof. Lediglich wenige dort schon Wartende ließen uns hoffen, dass unsere Ankunft morgens halb 3 nicht vergebens war. Doch…

-
Sven und die „nasse“ Bianca
Am letzten April-Wochenende, das seinem Namen wettermäßig alle Ehre machte, erhielt ich den ersten Besuch aus Germania. Da der Flughafen nur etwa zwei Kilometer von meiner Wohnung entfernt ist, konnte ich Sven zu Fuß abholen. Den Donnerstagabend verbrachten wir mit Pasta, Wein und einem gegenseitigen Update über die Dinge, die geschehen sind, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Am nächsten Tag ging es gemütlich in die Stadt, immer am Arno entlang. Die obligatorischen Dinge für einen Italienbesuch wie Eis essen, Kaffee trinken, die Stadt erkunden und mit allen Sinnen wahrnehmen sowie die abendliche Pizza durften natürlich nicht fehlen!…

-
Ein Eis-kalter Tag
Nachdem mich mein Weg zuerst zum „Gelato Festival“ auf die hoch über Florenz gelegene Piazzale Michelangelo geführt hatte, ging es zum erneuten Eisessen wieder zurück in die Altstadt zur „Gelateria dei Neri“ in der gleichnamigen Straße. Das Eis dort, das ich mit dem Geburtstagskind Anni genoss, ist wirklich gut, vor allem Schoko… 😀 Nach einer knappen Stunde eilte ich weiter zum Bahnhof zur nächsten Verabredung, um von da aus planmäßig nach Siena zu fahren. Da aber kurzfristig der Zug gestrichen wurde, kürten wir – zwei Italienerinnen und zwei Deutsche – spontan (ja, Silvia, ich habe das Wort verwendet!) Lucca zum…

