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Schon gewusst?
Der Volksmund und die Florentiner Stadtführer meinen, dass der Bildhauer Benvenuto Cellini sich selbst in seiner Statue des Perseus verewigt habe. Betrachtet man die Kopfpartie auf der Rückseite der Figur, so scheint einen in der Tat ein finsteres Gesicht mit einem Rauschebart anzublicken… Mit seinen scharfen Zügen bildet es einen starken Kontrast zu dem weichen, jungen Gesicht des Perseus auf der Vorderseite. Diese Doppelansichtigkeit lässt sich daher als Metapher für die Gleichzeitigkeit der jugendlichen Tatkraft (d.h. der Zukunft) und der Altersweisheit (also der Vergangenheit) verstehen. Eventuell ist das rückwärtige Gesicht damit auch eine Huldigung Cellinis an die Familie Medici, die…

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Besuch beim heiligen Franz…
…nein, nicht bei dem, an den Ihr jetzt vermutlich denkt. 😀 Es geht hier nicht um die „Kopie“ – welche zudem auch (noch) nicht heilig ist, aber das nur so nebenbei –, sondern um das Original in Assisi! Wie schon in einigen Ausflügen zuvor hieß es nach dem morgendlichen caffè das Fahrrad „satteln“ und zum Bahnhof fahren. Diesmal lagen fast drei Stunden Fahrt mit der Regionalbahn vor uns – nun aber vorbei an Arezzo – und wie üblich war ich nicht allein. Wir, das waren zwei Praktikantinnen mit einer Freundin und meine Wenigkeit, geballte Kunstgeschichtspower. 😀 Und was war unser…

