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Essen, Teil 4: Dessert e gelato (Nachspeise und Eis)
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Zu einem vollständigen Mahl (siehe der Beitrag cena) gehört in Italien, wie auch in Deutschland, etwas Süßes als Nachspeise. Diesem Kapitel widme ich mich als letztes meiner Serie rund um’s Essen. Dolci Die berühmtesten italienischen „Klassiker“, die in den meisten Restaurants angeboten werden, sind: Darüber hinaus hat natürlich jede Region eigene Spezialitäten. Hier in der Toskana, speziell in Florenz, sieht man unter anderem häufig: Nach allem, also ganz zum Schluss des Mahles, wird natürlich caffè gereicht. Von den weiteren unzähligen dolci, die man ganztags pur oder mit einem cappuccino oder einem caffè genießt, möchte ich hier erst gar nicht anfangen…

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Geschützt: Besuchsmarathon, Teil 2
Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

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Toskanischer Alltag – Vorurteil und Realität
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Nun, ganz so schlimm, wie hier 1997 in einer Animation dargestellt, ist es in Florenz nicht. Von der Mentalität eher zu Norditalien zählend verläuft der Verkehr beispielsweise gegenüber Rom relativ gleichmäßig und ruhig (man hupt hier auch nicht so häufig wie in Rom) und auf Fußgänger wird stärker als in Deutschland Rücksicht genommen. Das liegt auch daran, dass Italiener im Straßenverkehr immer erwarten, dass jemand einen Fehler macht. Auch das Anstellen an Museen, Behörden etc. verläuft ebenfalls recht geordnet. Falls sich aber doch mal jemand vordrängelt, wird lange und lautstark diskutiert, bis eine Partei aufgibt (so erlebt bei der Wiedereröffnung des…

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Giro della Toscana (seconda parte)
Über Roselle und Massa Marittima nach Montescudaio Am nächsten Morgen bestiegen wir nach dem Frühstück erneut unsere schwarze Seifenkiste und fuhren ganz entspannt eine knappe halbe Stunde gen Nordosten. Dort lag das nächste anvisierte Ziel: Die etruskisch-römische Stadt Roselle. Diese existierte etwa zwischen 800 vor und 1200 unserer Zeitrechnung, wobei der Niedergang schon mit der römischen Eroberung 294 v.u.Z. begann. Auf dem großen, aber leider nur teilweise ergrabenen Gelände finden sich noch heute beeindruckende Reste von Wohnarchitektur aus etruskischer, hellenistischer und römischer Zeit, daneben Thermenanlagen, Basiliken, das Forum, kleinere Tempel, eine Zisterne, ein Handwerkerviertel, das Amphitheater und die gigantische Stadtmauer. Ich…

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1. Giro d’Italia (Teil 2: Venedig und Burano)
Nur etwa vier Stunden nach der Abfahrt in Mailand, die Sonne war noch nicht wieder aus ihrem Erholungsschlaf erwacht, verkündete der Busfahrer die Ankunft an seinem und unserem ersehnten Endziel: Venezia! Müde und verspannt „tröpfelten“ sämtliche Fahrgäste aus dem Bus und anschließend sehr gemächlich vom nordwestlichen Zipfel der Insel gen Zentrum. An der Piazzale Roma, dem Eingang in die Stadt, stoppten wir zum ersten Mal. Unsere müden Augen erblickten ein bereits geöffnetes Kaffee, wo wir das erste Koffein des Tages zusammen mit einem cornetto zu uns nahmen. Währenddessen hatte sich die Sonne endlich aufgemacht, das schlafende Eiland zu wecken, unsere reisemüden Glieder…

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Sven und die „nasse“ Bianca
Am letzten April-Wochenende, das seinem Namen wettermäßig alle Ehre machte, erhielt ich den ersten Besuch aus Germania. Da der Flughafen nur etwa zwei Kilometer von meiner Wohnung entfernt ist, konnte ich Sven zu Fuß abholen. Den Donnerstagabend verbrachten wir mit Pasta, Wein und einem gegenseitigen Update über die Dinge, die geschehen sind, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Am nächsten Tag ging es gemütlich in die Stadt, immer am Arno entlang. Die obligatorischen Dinge für einen Italienbesuch wie Eis essen, Kaffee trinken, die Stadt erkunden und mit allen Sinnen wahrnehmen sowie die abendliche Pizza durften natürlich nicht fehlen!…

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Ein Eis-kalter Tag
Nachdem mich mein Weg zuerst zum „Gelato Festival“ auf die hoch über Florenz gelegene Piazzale Michelangelo geführt hatte, ging es zum erneuten Eisessen wieder zurück in die Altstadt zur „Gelateria dei Neri“ in der gleichnamigen Straße. Das Eis dort, das ich mit dem Geburtstagskind Anni genoss, ist wirklich gut, vor allem Schoko… 😀 Nach einer knappen Stunde eilte ich weiter zum Bahnhof zur nächsten Verabredung, um von da aus planmäßig nach Siena zu fahren. Da aber kurzfristig der Zug gestrichen wurde, kürten wir – zwei Italienerinnen und zwei Deutsche – spontan (ja, Silvia, ich habe das Wort verwendet!) Lucca zum…

