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Street Art is over?
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Schon häufiger habe ich über Street Art in Florenz, der bedeutenden Renaissance-Stadt, berichtet. Seit einer Weile bemerke ich aber einen schleichenden Rückgang. Immer mehr Häuserfassaden werden neu verputzt und/ oder gestrichen, immer mehr Straßenschilder gegen neue ausgetauscht. Es scheint so, als ob die Stadt den ephemeren Kunstwerken den Kampf angesagt hat. Gut, dass ich zahlreiche von ihnen fotografisch gebannt habe. Hier die enstprechenden Links zu meinen früheren Artikeln:

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Verrückte Schilder-Bilder
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In Florenz ist der französische Künstler CLET unterwegs, der lange Zeit Straßenschilder mit Aufklebern modifiziert hat. Hier präsentiere ich Euch meine fotografische Sammlung dieser… 😀 Leider sind mittlerweile viele schon verschwunden… Nachdem Clet anfänglich aus der Illegalität heraus gearbeitet hat, bekam er vor einigen Jahren die offizielle Erlaubnis des florentinischen Bürgermeisters, weitere Schilder verzieren zu dürfen. Als Begründung hieß es, dass die Stadt festgestellt habe, dass die modifizierten Bilder weniger beschädigt und verunstaltet werden. CLET hat in Oltrarno übrigens einen Laden, in dem man Kunstwerke oder kleinere Andenken wie Aufkleber o.ä. kaufen kann. Einige Schilder stammen übrigens von mehr oder…

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Toskanischer Alltag – Vorurteil und Realität
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Nun, ganz so schlimm, wie hier 1997 in einer Animation dargestellt, ist es in Florenz nicht. Von der Mentalität eher zu Norditalien zählend verläuft der Verkehr beispielsweise gegenüber Rom relativ gleichmäßig und ruhig (man hupt hier auch nicht so häufig wie in Rom) und auf Fußgänger wird stärker als in Deutschland Rücksicht genommen. Das liegt auch daran, dass Italiener im Straßenverkehr immer erwarten, dass jemand einen Fehler macht. Auch das Anstellen an Museen, Behörden etc. verläuft ebenfalls recht geordnet. Falls sich aber doch mal jemand vordrängelt, wird lange und lautstark diskutiert, bis eine Partei aufgibt (so erlebt bei der Wiedereröffnung des…

