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Giuseppe Verdi
Schon gewusst? Heute vor 125 Jahren starb der berühmte italienische Komponist Giuseppe Verdi. Der Webseite Operabase zufolge gehören seine Opern zu den am häufigsten gespielten Werken weltweit, lediglich übertroffen durch Wolfgang Amadeus Mozart. Auch bei den meistgespielten Stücken liegt er mit La traviata von 1852 an zweiter Stelle, ganz knapp hinter Mozarts Zauberflöte.

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Ludwig I. von Anhalt-Köthen und Giovan Battista Gelli
Der Florentiner Philosoph und Schriftsteller Giovan Battista Gelli (auch Giambattista; 1498-1563) setzte sich für die Verwendung des Italienischen in allen Bereichen, d.h. auch der Wissenschaft, ein. Er war Mitglied der losen literarischen Vereinigung Orti Oricellari, Vorläufer der Accademia Fiorentina (auch Società di Eloquenza). Diese unter anderem vom Dichter Antonio Francesco Grazzini (s. Canti Carnascialeschi) mitgetragene Institution führte unter dem Schutz von Cosimo I. de‘ Medici die Bemühungen fort und förderte neben der Dichtkunst auch Naturphilosophie, Astronomie und Mathematik. Ludwig I. von Anhalt-Köthen (1579-1650) lernte während seines Aufenthaltes in Florenz Ende des 16. Jahrhunderts die Bemühungen um die italienische Sprache kennen.…

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Accademia dei Georgofili
Schon gewusst? Anfang Juni 1753 wurde in Florenz die Accademia dei Georgofili (Akademie der Landfreunde) gegründet. Sie geht zurück auf einen Aufsatz des Abtes Ubaldo Montelatici, in dem dieser eine Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion durch eine rationale Nutzung des Bodens vorschlug. Er lud Grundbesitzer und Gelehrte ein, sich zusammenzuschließen und propagierte ein für die damalige Zeit innovatives soziales Ziel: eine demokratische Struktur oder, wie Montelatici schrieb, eine „perfekte Anarchie“. Doch erst infolge der Förderung durch Großherzog Leopold II. und die durch diesen initiierte Fusion mit der Società botanica fiorentina (Botanische Gesellschaft Florenz‘) im Jahr 1783 erlangte die Akademie Ansehen. Sie…

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Ferruccio Busoni
Jeder tue, was er am besten zu tun vermag; sich selbst gründlich zu schöpfen, bleibe die wahrste Lebenserfüllung. Busoni an Arnold Schönberg, Zürich, 24. November 1916 (http://busoni-nachlass.org/de/Korrespondenz/E010001/D0100038.html) Heute vor 100 Jahren starb der italienische Pianist, Komponist und Musiklehrer Ferruccio Busoni. Der Deutschlandfunk widmete ihm deshalb ein Kalenderblatt. Busoni wurde am 1. April 1844 in Empoli, rund 20 Kilometer westlich von Florenz, als Sohn einer deutschstämmigen Pianistin und eines italienischen Klarinettenvirtuosen geboren und von den Eltern in Hinsicht auf eine musikalische Karriere erzogen. So begann er schon im Alter von sieben Jahren, Klavierstücke zu komponieren. Verschiedene Stationen führten ihn nach Leipzig, Helsinki, Moskau…

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Antonio Gramsci
Am 27. April 1937 starb Antonio Gramsci (sprich: Gramschi) in Rom. Der 1891 in Ales auf Sardinien geborene Gramsci war ein Schriftsteller, Marxist und Politiker. Er gehörte zu den Begründern der Partito Comunista Italiano (Kommunistische Partei Italiens). Im November 1926 wurde Gramsci unter dem faschistischen Diktator Mussolini aufgrund seiner politischen Betätigungen inhaftiert und verfasste während der achtjährigen Haftzeit diverse politisch-philosophische Texte, die als „Gefängnishefte“ bekannt geworden sind. Darin setzte er sich unter anderem mit der Bedeutung spiritueller Hegemonie, im Falle Italiens der katholischen Kirche, für die Aufrechterhaltung von Machtstrukturen auseinander. Weitere Themen waren der Intellekt, die Bedeutung und Funktion des…

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Luigi Cherubini
Luigi Cherubini (1760 Florenz – 1842 Paris) war ein bedeutender italienischer Komponist und Dirigent. Er erhielt schon früh durch seinen Vater Musikunterricht und studierte später an den Universitäten von Bologna sowie Mailand. Cherubini erlangte besonders in Paris große Anerkennung, wo er einen Großteil seines Lebens verbrachte. Er prägte die Entwicklung der französischen Oper und hinterließ einen nachhaltigen, noch heute spürbaren Einfluss auf die Musik des 19. Jahrhunderts. Sein Schaffen erstreckt sich über verschiedene Genres, darunter Opern, Kirchenmusik, Kammermusik und Orchesterwerke. Seine Musik zeichnet sich durch ihre Ausdrucksstärke, Tiefe und formale Meisterschaft aus. Der berühmte Ludwig van Beethoven hielt Cherubini übrigens…

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Antonius Piger
Angeblich habe u.a. ein Mann namens Antonius Piger, aus Florenz stammend, heimlich im Erzgebirge Gold geschürft und sei als reicher Mann zurückgekehrt.

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Roberto Benigni
Schon gewusst? Am heutigen 27. Oktober 2022 wird der toskanische Schauspieler und Regisseur Roberto Benigni 70 Jahre alt. In Deutschland ist er vor allem für seine Tragikomödie „Das Leben ist schön“ bekannt. In Italien kennt man den vielfach Prämierten als den ewig junggebliebenen Schauspieler… Ein schönes Beispiel hierfür ist der Film Pinocchio von 2002, in dem Benigni als 50jähriger mit viel Verve die gleichnamige Holzpuppe spielt – s. den Clip auf YouTube. Die Vorlage „von „L’avventure di Pinocchio“ stammt übrigens auch von einem Toskaner – Carlo Collodi.

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Auf dem Florenz
Schon gewusst? In der Prager Neustadt gibt es eine Straße „Auf dem Florenz“ (tschechisch „Na Florenci“; Open Street Map). Seit mindestens 1787 ist dieser Name überliefert (Johann Ferdinand Opitz: Vollständige Beschreibung der königlichen Haupt- und Residenzstadt Prag, 1. Teil, Prag / Wien 1787, S. 190). Der Name soll auf florentinische Arbeiter zurückführen, die unter Kaiser Karl IV. an der Errichtung der Prager Neustadt ab 1348 beteiligt waren und sich hier ansiedelten. Nach den Italienern wurde die Straße Na Florenci benannt, und nach dieser später wiederum das Viertel. In der Literatur finden sich unter anderem folgende Verweise auf diese Straße: Heute…

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Darauf erstmal einen Chianti!
Schon gewusst? Am 2. Dezember 1942 wurde 15:22 Uhr unter der Leitung des italienischen Physikers Enrico Fermi auf dem Stagg Field der Universität von Chicago die weltweit erste kontrollierte nukleare Kettenreaktion ausgelöst. Anschließend öffnete der Physiker Eugene Wigner einen fiasco Bertolli-Chianti, den er zuvor für Fermi gekauft hatte, und die beteiligten Wissenschaftler stießen aus Pappbechern auf ihren Erfolg an. Auf dem Bastkorb hinterließen sie ihre Unterschriften. Heute befindet sich die Flasche in den National Archives in Chicago.

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Mein aktueller Sommerhit
Boomdabash feat. Alessandra Amoroso: KARAOKE (Guantanamera) Lyrics: (Now brothers and sisters good nightI hope you’re feeling alrightIt’s the return of the international dance hallComing back straight from the underground) Voglio l’aria di mareIl sole sulla facciaTornerò a cantare sotto il suo balcone quando lei si affacciaQuesta notte finisce che facciamo tardi e torniamo a casa a piediTu abbracciami forte per tutte le volte che non hai potuto ieri Il suono delle tue risateIl primo giorno di una nuova estateHo voglia di fare tardi la seraKaraoke Guantanamera Voglia di ballare un reggae in spiaggiaVoglia di riaverti qui tra le mie bracciaIn…

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Eine „chasa“, „chocha“ usw…
Falls Euch in der Toskana mal jemand etwas von einer „chasa“ oder einer „chocha“ erzählt und Ihr Euch trotz Eurer Italienisch-Kenntnisse wundert, ihn oder sie nicht zu verstehen: Dies ist ist die toskanische Aussprache eines harten „c“! Es wird gehaucht und klingt dann in etwa wie unser „ch“ in „Bach“. In den obigen Beispielen ging es also um eine „casa“ (Haus) und eine „coca (cola)“.

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Schon gewusst?
Seit 1343 ist Florenz in vier Stadtviertel untergliedert, welche so in dieser Form auch heute noch beim Calcio Storico und durch unterschiedliche Farben repräsentiert werden: Santa Maria Novella (rot), San Giovanni (grün), Santo Spirito (weiß) und Santa Croce (blau). Quelle der Abbildung: Wikipedia Im Mittelalter waren die existierenden Viertel nach den Stadttoren benannt: Dom, Santa Maria, San Piero und San Pancrazio. 1125, mit der Erweiterung der Stadt, erhöhte sich die Zahl der Stadtviertel auf sechs, deren Benennung weiterhin auf den Toren basierte: Oltrarno, San Piero in Scheraggio, Borgo dei Santi Apostoli, San Pancrazio, Duomo und Santa Maria. 1343 kam es zur…

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Schon gewusst?
An einer der am stärksten frequentierten Ecken des Palazzo Vecchio an der Piazza della Signoria findet der aufmerksame Beobachter direkt in der Hauswand ein in den Stein gehauenes Gesicht. Dem Volksmund nach soll der bedeutende Künstler Michelangelo selber dafür verantwortlich gewesen sein! Zwei Geschichten haben sich diesbezüglich festgesetzt: Laut der einen soll es einen Menschen gegeben haben, der Michelangelo immer mit langweiligen und sich wiederholenden Geschichten genervt habe. Eines Tages, als dieser Michelangelo mal wieder langweilte und der Künstler zufällig sein Messer dabei hatte, habe er dessen Konterfei im Stein festgehalten und zwar hinter seinem Rücken (das soll die simple…

