Blumen- und Kräuterverkauf
Schon gewusst? Jeden Donnerstag findet in den Arkaden an der Hauptpost in der Via Pellicceria (nahe der Piazza della Repubblica) ein Blumenmarkt statt, auf dem auch Kräuter verkauft werden.

Schaufenster in Florenz Teil 2
Hier folgen weitere, größtenteils unkommentierte Fotos von florentinischen Schaufenstern. Wer noch einmal Teil 1 anschauen möchten, klicke hier.

Die Florentiner Lilie
Die Florentiner Lilie (auch ornamentierte Lilie) lässt sich als Wappenzeichen bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Basis der Wappenblume ist eine stilisierte Schwertlilie, bei der die drei Blätter von einem Band zusammengehalten werden. Von der bekannteren französischen Lilie, der Fleur-de-Lis, unterscheidet sich die Florentiner Version durch zwei zusätzliche Blütenstände seitlich. Die Florentiner, die ja – zu Recht – auf ihre schöne und bedeutende Stadt stolz sind, verwerten die Lilie heutzutage für alles mögliche. Ob als städtisches Emblem auf Straßenreinigungswagen, auf Überwachungsschildern, Hydranten, Elektrozapfsäulen (die es hier schon recht häufig gibt!), Baustellenabsperrungen, Straßenlampen, Gullydeckeln, natürlich dem örtlichen Fußballverein oder im privatwirtschaftlichen Bereich (Tankstellen, Bars usw.),…

Blumen für die Damen / Fiori per le signore/ Flowers for the ladies
Mit Schokolade und Zuckerperlen verzierte (Wachs- oder Zucker-?) Rosen in einem florentinischen Blumenladen. Tja, auch die Italiener wissen, dass Liebe durch den Magen geht! 😉

Toskanischer Alltag – Vorurteil und Realität
Nun, ganz so schlimm, wie hier 1997 in einer Animation dargestellt, ist es in Florenz nicht. Von der Mentalität eher zu Norditalien zählend verläuft der Verkehr beispielsweise gegenüber Rom relativ gleichmäßig und ruhig (man hupt hier auch nicht so häufig wie in Rom) und auf Fußgänger wird stärker als in Deutschland Rücksicht genommen. Das liegt auch daran, dass Italiener im Straßenverkehr immer erwarten, dass jemand einen Fehler macht. Auch das Anstellen an Museen, Behörden etc. verläuft ebenfalls recht geordnet. Falls sich aber doch mal jemand vordrängelt, wird lange und lautstark diskutiert, bis eine Partei aufgibt (so erlebt bei der Wiedereröffnung des…

Wochenendbeschäftigung
Am Wochenende zieht es die Familien oft in die umliegenden Parks, wo vor allem die Väter mit ihren Kindern spielen. Oder man macht es sich auch gemeinsam in großer Runde im Grünen gemütlich und verspeist mitgebrachtes Essen. Die Florentiner scheinen es damit schon zu einer gewissen Berühmtheit in Italien gebracht zu haben, wie die Aussagen des Protagonisten eines in der Toskana spielenden Krimis zeigen, der seine Funde bei einem Gang durch ein Pinienwäldchen kommentiert: […] Rigatonireste… also wirklich … Rigatoni mit Tomatensoße am Meer, herrje, wie kann man nur … die nehmen garantiert auch noch Fischsuppe und Keramikteller mit an…

Meine Arbeit
In der ersten Woche wurde ich in die Katalogisierungsmethodik der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz, welche sich doch grundlegend von der bei Foto Marburg unterscheidet, und das Erfassungsprocedere eingeführt. Alles lief sehr entspannt und professionell ab, so dass man merkte, dass sich dieses Verfahren seit Jahren etabliert hatte. Überhaupt sind die Mitarbeiter hier überaus umgänglich und freundlich, ganz im Gegensatz zu meiner anfänglichen Befürchtung, dass das international renommierte Institut „arrogante“ Mitarbeiter beherbergt. Angefangen vom Portier Gabriele, der für meine tägliche Lektion Italienisch sorgt, über Kurt, der immer für eine Ablenkung zu haben ist und auch schon gemerkt hat, dass…

Der erste Morgen in Florenz…
… begann – nach dem obligatorischen Kaffee wohlgemerkt – vollbepackt mit einem sehr gemächlichen Fußmarsch vom Bahnhof zu meiner neuen WG, um nicht zu früh dort einzutreffen. Noch etwas verschlafen öffnete mir nach meinem Läuten Dario, der mir die Wohnung zeigte. Von meinem Balkon aus habe ich Ausblick auf eine Hauptstraße mit einem Imbiss, an dem es nachts oft recht laut zugeht, an der eine zukünftige Straßenbahnlinie gebaut wird (wirklich arbeiten sieht man aber selten jemanden). Die Straße, die gerade weg geht, führt zum extravaganten Palazzo di Giustizia (Justizpalast). In der Wohnung sind wir zu viert: Neben mir sind das…

