Florenz ist reich an Street Art – sozusagen als Antipode zu den in den Museen befindlichen „klassischen“ alten Meisterwerken. Auf der Straße wird teilweise jede freie Fläche genutzt, bemalt, beklebt, besprayt; der Fantasie sind keine Grenzen gesteckt.
Im März 2010 bildete sich in Florenz die „Bewegung für die Emanzipation der Poesie“. An vielen Häuserwänden, Müllcontainern, Stromkästen etc. der Innenstadt kleben die „Literatur-Guerillas“ seitdem selbstgeschriebene Gedichte, die zum Nachdenken, Reflektieren usw. anregen sollen.
Nachlesen kann man alle jemals irgendwo veröffentlichten Texte auf einer eigenen Homepage, wenn man die mit gedruckten Nummern eingibt. Und natürlich sind die anonymen Poeten auch auf Facebook vertreten. 😉
Wie üblich habe ich Euch ein paar Beispiele zusammengetragen:



















Ein Beispiel in wörtlicher Übersetzung:
Mattino (Morgen)
Un fastidioso silenzio (Eine unangenehme Stille)
nonostante (obgleich)
alla fine (letztendlich)
sia solo l’inizio (ist sie nur der Anfang)


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