Am Wochenende zieht es die Familien oft in die umliegenden Parks, wo vor allem die Väter mit ihren Kindern spielen. Oder man macht es sich auch gemeinsam in großer Runde im Grünen gemütlich und verspeist mitgebrachtes Essen. Die Florentiner scheinen es damit schon zu einer gewissen Berühmtheit in Italien gebracht zu haben, wie die Aussagen des Protagonisten eines in der Toskana spielenden Krimis zeigen, der seine Funde bei einem Gang durch ein Pinienwäldchen kommentiert:
„[…] Rigatonireste… also wirklich … Rigatoni mit Tomatensoße am Meer, herrje, wie kann man nur … die nehmen garantiert auch noch Fischsuppe und Keramikteller mit an den Strand … und Wein … das waren bestimmt Florentiner, na ja, was kann man von denen anderes erwarten … die schießen wirklich den Vogel ab; als ginge es darum, eine Belagerung zu organisieren, schleppen alles Mögliche mit … Brot, Schinken, Schwimmflossen und Taucherbrille, aufblasbare Krokodile für die Kleinen und einen Doppelzentner Essen … kein Wunder, dass jeden Sommer zehn von ihnen ertrinken … im Gegenteil, man muss sich wundern, dass sie nicht schon an ihrem Picknickplatz an Verstopfung sterben […].“
Marco Malvaldi, Im Schatten der Pineta. Ein Toskana-Krimi, München 2011, S. 71-72


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