Am 1.4.2016, um 16:43 (mit pünktlichen 20 Minuten Verspätung), ging die Fahrt nach München los. Schon im ICE konnte ich mich auf Italien einstimmen, da an meinem Viererplatz ein deutsch-italienisches Ehepaar mit ihrem Sohn saß. Der Vater, ein italienischer Germanistikprofessor, stellte dem Sohn immer wieder mal grammatikalische Fragen. Auf die Frage hin, mit welchem Fall „ohne“ einhergeht, sagte der Sohn Dativ. Als der Vater intervenierte und Hilfe bei seiner deutschen Frau suchte, diese aber ebenfalls für Dativ plädierte, musste ich mich natürlich einmischen und der Meinung des Vaters (Akkusativ) zustimmen. 😀
Ein Beispiel: Ich gehe nicht ohne das Buch aus dem Haus.
Der nun sichtlich erleichterte Professor unterhielt sich daraufhin die restliche Fahrt mit mir.
Im Nachtzug wiederum war es mit den vier Jungen, die auf dem Weg zum Schüleraustausch nach Rom waren, sehr unterhaltsam. Erstaunlicherweise war gegen Mitternacht schon Ruhe…
Die grummelige deutsche Schaffnerin, die zwischendurch vorbeikam, fragte mich, ob ich vor Florenz mit einem Kaffee geweckt werden möchte. Als sie mir auf meine Nachfrage hin mitteilte, dass dies nicht zum Service gehöre und das übliche Geld koste, meinte ich, dass ich dann doch lieber in Florenz direkt am Bahnhof mir einen Kaffee holen würde. Ihre Antwort: Unser Kaffee schmeckt viel besser und ist auch noch günstiger! Mein großer Cappuccino, kurz nach Ankunft 6:07 im Hauptbahnhof, kostete nur 1,40 € und schmeckte (Bahnkaffee: 2,90 €).


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